Manchmal werden Sachverhalte etwas klarer, wenn man sich das Gegenteil dazu vorstellt. Das Gegenteil von leistungsorientierter Vergütung wäre "nicht-leistungsorientierte Vergütung". Da im allgemeinen Verständnis die Leistungsorientierung von Bezahlung durch variable Bestandteile zum Ausdruck kommt, wäre ein fixes Entgelt nicht leistungsorientiert. Mit dieser Behauptung dürfte man bei den unbekehrbaren Anhängern des varaiablen Entgelts durchaus Zustimmung finden. Andererseits kann man fairerweise nicht behaupten, alle die ein nicht-variables Einkommen beziehen, würden keine oder eine unzureichende Leistung erbringen.
Freitag, 3. Januar 2020
Sonntag, 29. Dezember 2019
Das Handicap der Introvertrierten....
....sind die extrovertierten Kollegen
In einem Lernportal im Internet gibt es angeblich Tipps für Schüler, wie sie sich auch mit Nichtwissen noch profilieren können. Auch wenn man keine Ahnung vom Unterrichtsstoff hat, solle man so tun, als hätte man sie. Das Portal rät, sich einfach dann zu melden, wenn die Lehrerin gerade einen anderen dran genommen hat. "Sie wird denken, dass du dich beteiligst. Aber nun ist erst einmal ein anderer dran. Kommst du dann an die Reihe, wiederholst du einfach das Gesagte in anderen Worten."Sonntag, 15. Dezember 2019
Besser "nicht demotivieren" als "motivieren"
Für alle, die sich wundern, dass die Weihnachtsfeier auch dieses Jahr wieder keinen Motivationsschub gebracht hat, ein Zitat von Reinhard K. Sprenger:
"Führungskräfte sind gut beraten, sich auf die demotivierenden Faktoren der Leistungserbringung zu fokussieren. Das sind vorwiegend demotivierende Rahmenbedingugen struktureller Art, etwa überbordende Monotoring- oder Reporting-Systeme. Aber Chefs sollten sich selbst nicht ausnehmen. Denn der Haupt-Demotivator in den Unternehmen ist rein statistisch der unmittelbare Chef. Manchmal wirkt sogar seine unmittelbare Existenz demotivierend."
Nach www.humanresourcesmanager.de, 7.12.19
"Führungskräfte sind gut beraten, sich auf die demotivierenden Faktoren der Leistungserbringung zu fokussieren. Das sind vorwiegend demotivierende Rahmenbedingugen struktureller Art, etwa überbordende Monotoring- oder Reporting-Systeme. Aber Chefs sollten sich selbst nicht ausnehmen. Denn der Haupt-Demotivator in den Unternehmen ist rein statistisch der unmittelbare Chef. Manchmal wirkt sogar seine unmittelbare Existenz demotivierend."
Nach www.humanresourcesmanager.de, 7.12.19
Sonntag, 8. Dezember 2019
Die Akkordarbeit ist tot...
....es lebe die Akkordarbeit
Ein Getränkelieferdienst optimiert die Auslieferungszeit seiner Fahrer mit einem GPS-System. Minimiert werden soll die Zeit, die der Auslieferer bem Kunden verbringt. Das GPS meldet die Ankunft beim Kunden, wenn der Wagen steht und der Motor aus ist. Von dieser Zeitspanne hängt ein Bonus des Fahrers ab. Das Geschäftsmodell des Lieferdienstes beruht darauf, dass die Kunden die Getränke online bestellen und die Zusage bekommen, dass diese innerhalb von 120 Minuten an die Haustür, auch wenn diese im 4. Stock ist, geliefert werden.
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Freitag, 29. November 2019
Vertrauen muss sein, Kontrolle läßt sich nicht vermeiden.
Geht es überhaupt ohne Kontrolle?
Kann man nur auf der Basis von Vertrauen führen? Wenn man sich die Funktionsweise einer Organisation anschaut, muss man beide Fragen ehrlicherweise mit Nein beantworten. Die Existenz einer Organisation beruht darauf, dass sie bis zu einem gewissen Grad unabhängig von einzelnen Individuen und deren Verhaltensweisen ist. Auch wenn der Vorstandvorsitzende in Rente geht, existiert die Firma weiter. Und ob der Nachfolger mit langer Leine führt oder eher autoritär, wird sie nicht unmittelbar gefährden oder erfolgreicher machen.
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Sonntag, 24. November 2019
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Gedanken zu einer unsterblichen Managementlehre
Vertrauen ist wahrscheinlich die am meisten gefordertste und herbeigeschrieben und -geredete Managementtugend. Kontrolle dagegen ist die böse Schwester, die nichts taugt und tunlichst gemieden werden sollte. Mitarbeiter wollen, dass ihnen vertraut wird und sie nicht kontrolliert werden. Wer sich als Chef allzu sehr auf Kontrolle verläßt, gilt zumindest als gestrig, wenn nicht autoritär. Vertrauen ist der rote Faden, der sich durch alle "modernen" Managementlehren durchzieht und sogar in den aktuellen Diskussionen um Führung im Zeitalter der Digitalisierung noch an Bedeutung zu gewninnen scheint.
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Sonntag, 17. November 2019
Mythos Wissensarbeiter
Auch Peter Drucker kann irren
Medial erzeugte Figuren behaupten sich im öffentlichen Bewußtsein hartnäckiger wie manche reale. Dies beruht unter anderem auch darauf, dass sie nicht hinterfragt werden. Es wird noch nicht einmal nachgefragt, was denn damit eigentlich genau gemeint sei.Eine solche Gestalt ist der Wissensarbeiter, respektive die Wissensarbeiterin. Sie spielen angeblich eine Hauptrolle auf der Bühne Arbeit 4.0.. Die Wissensarbeiter sind die Aufsteiger in der neuen Arbeitswelt. brand eins versteigt sich sogar zu der Prognose "Die Macht der Arbeitgeber nimmt ab, während die Wissensarbeiter, selbstbestimmt und qualifiziert, an Einfluß gewinnnen."
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