Ergänzend zum letzten Post und aufgrund einiger Nachfragen: Ich kritisiere nicht grundsätzlich Mentoring. Im Gegenteil, wer als junger Mensch die Gelegenheit hat, sich in der ersten Phase seines Berufslebens mit einem "alten" Hasen auszutauschen, der sollte das in jedem Fall nutzen. Gerade in dieser Zeit gibt es immer wieder Unsicherheiten, Probleme, Fehler die aus Unerfahrenheit gemacht werden und auch Entscheidungssituationen zu der eigenen beruflichen Entwicklung. Da kann der Rat von jemandem, der das selbst schon mal mit- und durchgemacht hat, sehr hilfreich sein.
Ich wende mich gegen das institutionalisierte Mentoring in Unternehmen. Das spaltet die Führungsaufgabe auf und verlagert Aufgaben von der verantwortlichen Führungskraft auf einen "neutralen" Dritten. Besonders problematisch wird es nach meiner Ansicht dann, wenn der Mentor mit seinem Schützling Personalentwicklungsziele erarbeitet, wie auch in dem von mir zitierten Büchlein beschrieben. Das gehört in die Hand des zuständigen Chefs. Der müßte den Mitarbeiter am besten kennen, seine Stärken und Schwächen einschätzen können und damit auch - gemeinsam mit den HR-Profis - die weitere Entwicklung vorantreiben.
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Montag, 7. Januar 2013
Donnerstag, 3. Januar 2013
Führungskrücke Mentoring
Zunächst wünsche ich allen Lesern ein gutes neues Jahr mit Gesundheit, Erfolg und Wohlbefinden. Wenn Sie Führungskraft sind, rufen sie für sich ein Jahr der Führung aus. Versuchen Sie die Krücken in der Ecke stehen zu lassen und wirklich zu führen. Auch wenn Sie geführt werden, können sie das Jahr der Führung ausrufen. Fordern sie es von ihrem Chef ein. Ist schon länger ein Mitarbeitergespräch fällig? Ist er/sie ihnen noch eine Aussage zu ihrer weiteren Perspektive schuldig? Wissen sie überhaupt, was "man" von ihrer Arbeit hält?
Fragen sie danach. Das trägt auch dazu bei, dass das Jahr befriedigend wird.
Nun zum Thema. Zu Weihnachten bin ich u.a. mit einem Büchlein beschenkt worden "Mentoring - In 30 Minuten wissen sie mehr" von Ann Junk. (Zu dem Buch selbst weiter unten einige Zeilen.)
Ich habe natürlich auch gleich darin gelesen, wobei die Aufmachung einem da sehr entgegenkommt. In dem Buch und auch mir jetzt geht es vor allem um das Mentoring in Unternehmen. Also die Begleitung und Beratung eines jungen Mitarbeiters durch einen Älteren - idealerweise erfahrene Führungskraft.
Fragen sie danach. Das trägt auch dazu bei, dass das Jahr befriedigend wird.
Nun zum Thema. Zu Weihnachten bin ich u.a. mit einem Büchlein beschenkt worden "Mentoring - In 30 Minuten wissen sie mehr" von Ann Junk. (Zu dem Buch selbst weiter unten einige Zeilen.)
Ich habe natürlich auch gleich darin gelesen, wobei die Aufmachung einem da sehr entgegenkommt. In dem Buch und auch mir jetzt geht es vor allem um das Mentoring in Unternehmen. Also die Begleitung und Beratung eines jungen Mitarbeiters durch einen Älteren - idealerweise erfahrene Führungskraft.
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