Marketing kann jeder. Beliebte Sprüche, die sie sicher auch schon öfter gehört haben. Die meisten Personaler haben im Laufe ihres Berufslebens gelernt damit umzugehen. Leider aber oft mit achselzuckender Resignation anstatt mit Selbstbewußtsein. Etwas von diesem Spruch steckt auch immer in der Forderung nach mehr Seiteneinsteigern ins Personalwesen. In HR gäbe es zuviele oder fast ausschließlich Kaminkarrieren. Wer einmal in der Personalabteilung anfängt, der bleibt sein Berufsleben dabei, anstatt sich auch einmal den angeblich rauheren Wind in anderen Funktionen um die Ohren wehen zu lassen. Umgekehrt wollen Mitarbeiter aus anderen Abteilungen nicht ins "Personal" und die Personaler selbst seien auch nicht offen genug dafür. Als ob es in anderen Fachabteilungen nicht im selben Ausmaß Kaminkarrieren gäbe.
Mittwoch, 4. Februar 2015
Montag, 2. Februar 2015
"Ob das sinnvoll ist,......
...ist hier nicht die Frage. Ich muss meinen Prozess einhalten." antwortete mir der Mitarbeiter im Call-Center meines Telefonanbieters auf meine entsprechende Frage.
Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter: Wird der Prozess eingehalten, hat die Sinnsuche ein Ende.
Was will der Mensch mehr?
Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter: Wird der Prozess eingehalten, hat die Sinnsuche ein Ende.
Was will der Mensch mehr?
Freitag, 30. Januar 2015
Firmenbewertungsportale
Verschieben sie wirklich die Macht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Dies behauptet jedenfalls DIE ZEIT in einem Artikel im Wirtschaftsteil (Nr.4, 22.1.,S.31). Dass der Artikel auch noch auf der Seite Analyse und Meinung unter Analyse erschien, ist doppelt verwunderlich. Die Autorin sieht in den Bewertungsportalen im Internet, wie z.B. Kununu oder Glassdoor, eine Verschiebung der Machtverhälltnisse schon deshalb, weil nunmehr auch die Bewerber viel bessere Möglichkeiten hätten sich über Firmen zu informieren als vorher. Es besteht natürlich die Chance, dass man über diese Portale Informationen erhält, die sonst für Außenstehende nicht so leicht verfügbar waren. Über das Betriebsklima etwa oder über die Qualität der Führung. Man kann Erkentnnisse gewinnen, die aus offiziellen Firmenpublikationen nicht erhältlich sind.
Dienstag, 27. Januar 2015
HR-Boulevard
Wenn man die Diskussion um die Arbeit der Personalabteilungen in den einschlägigen Medien verfolgt, hat man zuweilen den Eindruck die Autoren versuchen ihren Kollegen von der Boulevard- und Regenbogenpresse nachzueifern. "HR im Niedergang", "HR im Aufwind", "HR im Vorstand unterrepräsentiert" und schließlich "Und Tschüss, HR" mit der Aufforderung die Personalabteilung am besten ganz abzuschaffen. Die Aussagen der Headlines gehen hin und her, oft allerdings mit einer deutlich kritischen Tendenz aber trotzdem nicht frei von Widersprüchen. Die inhaltliche Substanz der Beiträge, insbesondere in Online-Portalen geht oft auch nicht über das Niveau der Regenbogenpresse hinaus.
Montag, 26. Januar 2015
Das Leben ist kein Ponyhof.....
Wer diesen Spruch in die Welt gesetzt hat, hat wahrscheinlich noch nie einen wirklichen Ponyhof von innen gesehen. Darum lassen sie sich in dieser Woche einmal nicht von irgendwelchen Sprüchen beeindrucken - und halten sich aber auch selbst damit zurück.
Freitag, 23. Januar 2015
HR abschaffen?
Wird da schon eine neue Sau herangezüchtet, die anschließend wieder mit großem Geheule durchs Dorf der Management- und Business-Schwadroneure getrieben wird?
Entschuldigen sie die Ausdrucksweise, aber etwas Besseres fiel mir nicht ein als ich den Artikel in HarvardBusinessmanager online am 14.1. las. Unter der Überschrift "Und Tschüss, HR!" kommentiert ein gewisser Ram Charan "Die meisten Personalchefs liefern CEOs wenig Mehrwert. Zeit, die Personalabteilung aufzulösen und die Arbeit neu zu organisieren."
Entschuldigen sie die Ausdrucksweise, aber etwas Besseres fiel mir nicht ein als ich den Artikel in HarvardBusinessmanager online am 14.1. las. Unter der Überschrift "Und Tschüss, HR!" kommentiert ein gewisser Ram Charan "Die meisten Personalchefs liefern CEOs wenig Mehrwert. Zeit, die Personalabteilung aufzulösen und die Arbeit neu zu organisieren."
Mittwoch, 21. Januar 2015
Mythos Burn-Out?
So habe ich vor gut zwei Jahren (11/2012) schon einmal einen Post überschrieben. Nun gibt es offenbar wieder Gründe dieser Frage erneut zu stellen. Unter der Überschrift "Macht der Kapitalismus depressiv?" stellen in der ZEIT (Nr. 2, 8.1.) zwei Wissenschaftler nachvollziehbar an Hand von Studien dar, dass es zwischen 1947 und 2012 keinen Anstieg von psychischen Störungen weder bei Erwachsenen noch bei Kindern gegeben hat. Einer DAK-Statistik zur Folge sind die Fehltage wegen Burn-Out seit 2012 wieder deutlich zurückgegangen und waren 2013 mit 67 je 1000 Versicherte auf einem niedrigeren Stand als 2010.
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