Das ist natürlich eine unsinnige Wortkombination - auch wenn man sie immer wieder liest und hört. Gemeint ist die Führung von virtuellen Teams. Obwohl auch das nicht viel mehr Sinn macht. Ein Team, das vorwiegend nur über elektronische Medien miteinander kommuniziert - und das ist ja meist mit virtuell gemeint - , würde ich so ohne weiteres nicht mehr als Team bezeichnen. Es ist vielleicht eine Gruppe, die an derselben Aufgabe oder im selben Projekt arbeitet, nur räumlich voneinander getrennt. Auch wenn einem das als begriffliche Haarspalterei erscheint. Ich möchte daraufhinweisen, dass auch die Führung von virtuellen Teams Führung ist. Und damit denselben Grundanforderungen unterliegt, wie die Führung einer Einheit, die mit dem Chef im selben Büro sitzt. Wenn schon diese Situation manche Führungskräfte überfordert, wiegt es um so schwerer, wenn man liest, dass die Führung von virtuellen Teams zusätzliche Tücken hat, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung offenbart (zit. nach Handelsblatt, Nr. 61). Zwar steigt die Motivation bei einem der Teil der Betroffenen, die über Arbeitszeit und -ort freier entscheiden können, demgegenüber steht aber ein erhöhter kommunikativer und organisatorischer Aufwand.
Dienstag, 31. März 2015
Freitag, 27. März 2015
Führung?????
Es gibt zur Zeit nach meinem Empfinden eine merkwürdige Gemengelage in der Diskussion rund um das Thema Führung. Der Management-Zeitgeist plappert eifrig und immer wieder von hierarchiefreien oder zumindest -reduzierten und möglichst fluiden Organisationen, von der Demokratisierung der Unternehmen, von der unaufhaltsamen Ausbreitung von Netzwerken und davon, dass die hochqualifizierten Wissensarbeiter, insbesondere dann, wenn sie der Generation Y angehören, sowieso nur selbstbestimmt arbeiten wollen.
Andererseits werden wir auch immer wieder mit Veröffentlichungen konfrontiert, die die Belastung am Arbeitsplatz in oft dramatischer Form beschreiben. Burn-Out ist immer noch ein Thema, obwohl die Statistiken dazu widersprüchlich sind.
Andererseits werden wir auch immer wieder mit Veröffentlichungen konfrontiert, die die Belastung am Arbeitsplatz in oft dramatischer Form beschreiben. Burn-Out ist immer noch ein Thema, obwohl die Statistiken dazu widersprüchlich sind.
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Mittwoch, 25. März 2015
Yes, you can!
"Stellen Sie sich nicht so an, Das schaffen Sie. Mit Ihrer ISC (Individual Score Card) haben Sie Ihren Output jederzeit komplett im Blick. Alle Kooperations- und Aktivitätsdaten, wie der aus Mails, Meetings und sonstige Terminen ermittelte Communication-Index sowie alle für Ihren Job nötigen Key-Figures werden tagesaktuell zurückgemeldet. Bei Bedarf korreliert Ihnen das System Ihre persönlichen Fitnesswerte mit Ihren Produktivitätskennzahlen und Sie sehen genau, wann Sie Ihr Tagesoptimum erreichen können. Damit haben Sie die ideale Grundlage sich immer mehr zu steigern und Ihre Leistung zu verbessern. Wo Sie arbeiten, ist völlig egal. Auch im Home-Office können Sie stets Ihre Werte und Ihren Leistungsstand auf Ihrem Dash-Board verfolgen. Und natürlich auch den Ihrer Mitarbeiter. Sie arbeiten vollkommen frei und steuern sich selbst."
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Montag, 23. März 2015
War for Talents
Vorige Woche auf einer Job-Messe: Eine Interessentin, die zwar kein Mainstream-Profil hat, fragt an einem Stand nach möglichen Stellenangeboten. Antwort der freundlichen jungen Unternehmensvertreterin:
"Ich bin nur Praktikantin.....Schauen Sie doch am besten mal auf unsere Homepage."
Fachkräftemangel.......
"Ich bin nur Praktikantin.....Schauen Sie doch am besten mal auf unsere Homepage."
Fachkräftemangel.......
Freitag, 20. März 2015
Managers do things right.....
.....Leaders do the rigth thing.
Dieser Spruch gehört zu den am meisten nachgeplapperten Sprüchen des Management-Dumpfsinns. Er klingt natürlich gut und läßt sich in Motivationspredigten für Führungskräfte trefflich einsetzen. "Ihr seid alle nur Manager - werdet endlich Leader, Seid keine Kopien sondern Originale, Haltet Euch nicht mit dem Bewahren auf, seid innovativ!" Und schließlich die Krönung allen Tadels für Manager: "Hört endlich auf zu verwalten und fangt an zu gestalten!" Zum Unsinn wird der Satz, wenn er als Gegensatz konstruiert wird. Aus dem Manager muss der Leader werden. Manager ist schlecht - Leader ist gut.Mittwoch, 18. März 2015
Was ist ein HR-Profi?
Oder wann ist ein Personaler ein "Profi"? Oder noch wichtiger: wann geht ihm seine Professionalität verloren? Was also macht Professionalität im Personalwesen aus? Im Nachgang zu meinem letzten Post drängt es mich, dazu einige Gedanken zur Diskussion zu stellen. Auch Professor Scholz beklagt in dem damals zitierten Artikel in brand eins die zurückgehende Professionalität im Personalwesen. Doch woran macht er das fest?
Montag, 16. März 2015
Ich habe achte Leute unter mir...
So hörte ich vor einigen Tagen eine jüngere Führungskraft reden.
Sprache sagt - oft unbeabsichtigt - viel aus - gerade über Führungsverständnis.
Auch wenn die Fastenzeit schon zur Hälfte vorbei ist, wäre das noch ein Fastenmotto:
Auf das achten, was man sagt. Wertschätzung wird fast nur über Sprache vermittelt.
Sprache sagt - oft unbeabsichtigt - viel aus - gerade über Führungsverständnis.
Auch wenn die Fastenzeit schon zur Hälfte vorbei ist, wäre das noch ein Fastenmotto:
Auf das achten, was man sagt. Wertschätzung wird fast nur über Sprache vermittelt.
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