Montag, 8. Dezember 2014
Auch wenn der Chef es dringend macht,....
.....muss es nicht wirklich dringend sein. Manchmal können auch Führungskräfte nicht zwischen dringend und wichtig unterscheiden. Um so mehr ist dann die Souveränität der MitarbeiterInnen gefragt.
Freitag, 5. Dezember 2014
Das Strategie-Paradox
"Jetzt müssen wir auch noch zu diesem Strategieworkshop..." Wie oft haben sie diesen Seufzer schon gehört oder selbst ausgestoßen? Im Zweifel haben sie das alles schon einmal - oder gar mehrmals ? - mitgemacht. Jede Menge Vorbereitungsarbeit, Zahlen müssen vorbereitet werden, dann die Stärken-Schwächen-Analyse und in der Endphase Formulierungsdiskussionen. Und dann? Ein Jahr später - findet eine Revision statt? Oder traut sich dazu keiner mehr, weil man schon das dumpfe Gefühl hat, das kann man größtenteils schon wieder vergessen?
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Warum scheitern Vorstandsfrauen?
Liegt es an den sie umgebenden Männern oder an den Frauen selbst? Die ZEIT widmete in ihrer letzten Ausgabe (Nr. 22, 27.11.) zwei volle Seiten ihres Wirtschaftsteils dieser Frage. Anlass war das in der Tat auffällige Ausscheiden mehrer Frauen aus Vorständen in der jüngeren Vergangenheit. Bei der Suche nach Antwort stieß man allerdings auf wenig Offenheit. Von den Ausgeschiedenen waren nur zwei bereit sich zu äußern. So verständlich es sein mag, dass die anderen sich nicht zu diesem für sie sicher unangenehmen Thema äußern, so interessant wäre es für die anderen Damen und Herren Führungskräfte, zu erfahren, wo sie die Ursachen für ihre Entwicklung sehen.
Montag, 1. Dezember 2014
Erwarten sie kein Extralob....
Die Präsentation soll erst am Mittwoch fertig sein und voller Stolz geben sie sie ihrem Chef heute schon. Doch statt dass der vor Begeisterung hinter seinem Schreibtisch hervorspringt, fragt er sie nur, ob sie auch an die Unterlagen für den Termin vom Freitag denken.
Das ordentliche Einhalten von Aufträgen schafft zwar Vertrauen und muss sein aber die hundertzwanzigprozentige Zielerreichung wird nur in fehlkonstruierten Zielvereinbarungssystemen erreicht.
Das ordentliche Einhalten von Aufträgen schafft zwar Vertrauen und muss sein aber die hundertzwanzigprozentige Zielerreichung wird nur in fehlkonstruierten Zielvereinbarungssystemen erreicht.
Freitag, 28. November 2014
Frauenquote und Sonntagsarbeit
Was haben beide miteinander zu tun? In beiden Fällen greift eine externe Regelungsinstanz in den sogenannten freien Markt ein. In beiden Beispielen geschieht das, um einer benachteiligten Marktpartei zu helfen und bestehende Nachteile - Ungleichgewichte - auszugleichen. Im ersten Fall sind es die Frauen, die in den Führungsgremien von Unternehmen immer noch nicht so repräsentiert sind, wie es es ihrer sonstigen gesellschaftlichen Bedeutung entspricht. Das ist auch ein Hinweis darauf, dass es Marktteilnehmer - in diesem Fall Teilnehmerinnen - gibt, die zumindest in gewissen Marktsegmenten nicht gleichstark wie andere Marktteilnehmer auftreten können.
Mittwoch, 26. November 2014
Fehlzeitengespräch
Nachdem ich in meinem Post vom letzten Freitag das Fehlzeitengespräch erwähnt hatte, traf ich am Wochenende prompt einen Bekannten, der nach gut überstandenem Herzinfarkt und mehrwöchiger Reha wieder an seinen Arbeitsplatz in einem Großunternehmen zurückgekehrt war. Der Mann war sonst nie krank. Das war seine erste längere Fehlzeit in zwanzig Jahren Betriebszugehörigkeit. Ich fragte ihn, ob sein Chef nach seiner Rückkehr schon mit ihm darüber gesprochen habe. Er lächelte mich fast verständnislos an und schüttelte den Kopf. Auf meine Frage, ob er sich denn bei ihm zurückgemledet hätte, verneinte er ebenfalls. Das sei in ihrem Betrieb nicht üblich. "Und wenn der mich nicht anspricht, gehe ich auch nicht zu ihm."
Montag, 24. November 2014
"Geheimcode" in Arbeitszeugnissen
Wenn über einen sogenannten Geheimcode immer wieder in den Zeitungen geschrieben wird, kann man ihn kaum noch so nennen. Kein Personaler wird so töricht sein in einem Zeugnis die Formulierung "Durch seine Geselligkeit trug er zur Verbesserung des Betriebsklimas bei" zu verwenden, wenn der Mitarbeiter Alkoholprobleme hatte.
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